BESCHWERDE-MANAGEMENT

 

1. Jede/r BesucherIn kann jederzeit jede/n von ihr/ihm gewählte/n Mitarbeiter/in ansprechen.

2. Jede/r BesucherIn hat in der Regel täglich Zugang zum Einrichtungsleiter und erhält die Gelegenheit zu einem vertraulichen Gespräch.

3. Betroffene können eine/n andere/n BesucherIn und/oder eine/n Mitarbeiter/in ihrer/seiner Wahl bei der Klärung ihres/seines Anliegens hinzuziehen.

4. Der/die Mitarbeiter/in, der/die auf Wunsch der/des Betroffenen vertraulich bei der Klärung ihres/seines Anliegens hinzugezogen worden ist, steht in der Pflicht, die/den Betroffene/n verantwortungsvoll und in einer für die/den Betroffene/n angemessenen und leicht verständlichen Weise kontinuierlich zu informieren, zu begleiten, auf Wunsch der/des Betroffenen hin zu vermitteln sowie abschließend über das Ergebnis des Beschwerdeverfahrens zu informieren.  Die Hausleitung wird über dieses „Agreement“ soweit informiert bei Wahrung der Ansprüche auf Vertraulichkeit seitens der/des Betroffenen.

5. Das Anliegen wird auf Wunsch soweit wie möglich vertraulich behandelt.

6. Beide Seiten werden gehört.

7. Es wird ein gemeinsames Gespräch zur Klärung angestrebt.

8. Auf Wunsch werden Sorgeberechtigte und/oder Kolleginnen / Kollegen insbesondere Kinderschutzfachkräfte beteiligt.

9. Sofern es sich um ein besonderes Vorkommnis im Sinne das Kinderschutzgesetzes oder anderer Gesetze/Vorschriften handelt, werden umgehend die Mitarbeiter und insbesondere der Einrichtungsleiter informiert. Alle am Vorfall Beteiligten werden angehalten, eine entsprechende Aktennotiz zu fertigen.

10. In der Einrichtung hängt ein Briefkasten in den vertrauliche Mitteilungen und Beschwerden an den Einrichtungsleiter eingeworfen werden können.

11. In der Einrichtung gibt es Aushänge mit den Telefonnummern der zuständigen Notrufzentralen.