geiles Startloch-Logo

+

=  
 
die neue Jungengruppe
 
Star 2
 
Flyer front <-- Flyer von der Jungengruppe Starladin --> Flyer back

 

Projektkurzbeschreibung

Das Projekt soll methodenübergreifend und mit ganzheitlichem Grundverständnis arbeiten. Es integriert verschiedene Elemente der sozialen Gruppenarbeit, der verbindlichen Einzelhilfe, der systemischen Familienberatung und der klassischen Offenen Kinder- und Jugendarbeit.

Star2 wäre ein zusätzlicher Baustein zu vorhandenen Strukturen  des Trägers (SAE-Projekt Jungengruppe Starladin und Jugendzentrum Startloch) um damit die Angebote im Sozialraum sinnvoll und effizient ergänzen. Die Zielgruppe soll die Möglichkeiten der OKJA im Jugendzentrum Startloch kennen und nutzen lernen. Die Konzeptidee Start 2 profitiert darüber hinaus von Weiterentwicklungen und Erkenntnissen aus dem SAE- Projekt Jungengruppe Starladin.

Star2 richtet sich an 10 Jungen im Alter von 8-11 Jahren, die in Großlohe, Altrahlstedt und Rahlstedt-Ost wohnen oder zur Schule gehen. Diese können einmal die Woche für 5 Stunden an der Jungengruppe teilnehmen, die von einem Team, bestehend aus zwei pädagogischen Kräften, geleitet wird. Als Treff- und Rückzugsmöglichkeit können ein Gruppenraum und eine Küche im Jugendzentrum Startloch genutzt werden. Dort finden gemeinsames Kochen/ Essen an beiden Angebotstagen, Hausaufgabenhilfe, sowie Sport- und Spielaktivitäten statt. Einmal monatlich wird von dort zu Ausflügen in Hamburg und Umgebung gestartet.

Des Weiteren stehen der Musikübungsraum, der Sportraum sowie der Diskoraum des Jugendzentrums zum Ausprobieren als Handlungs – und Aneigungsmilieu zur Verfügung.

An der Planung von Aktivitäten sowie dem Erstellen von Verhaltensregeln im Umgang miteinander sollen die Jungen beteiligt werden. Die Einhaltung von Regeln kann darüber hinaus bei Sport- und Spielangeboten eingeübt werden.

Die allgemeinen Ferienangebote im Jugendzentrum Startloch werden so ausgerichtet, dass die Jungen der Gruppe die Möglichkeit haben, diese mit wahrzunehmen und damit trainieren, ihre Aktivitäten im offenen Rahmen selbst zu gestalten.

Mindestens einmal im Jahr unternimmt die Gruppe eine Wochenen­dfreizeit. Dort besteht die Gelegenheit für die Jun­gen und die Kollegen, sich gegenseitig über einen längeren Zeitraum intensiv zu erleben.Über die gemeinsamen Aktivitäten soll Vertrauen zur Zielgruppe aufgebaut werden (Beziehungsarbeit), damit die zuständigen Kollegen die Jungen im weiteren Verlauf sinnvoll unterstützen können.

Die individuelle Unterstützung und Krisenintervention soll fester Bestandteil der Arbeit außerhalb der Gruppenzeiten sein. Dazu gehören Telefonate mit Lehrern und Eltern, ggf. auch Treffen, Elternabende und Hausbesuche. Andere Hilfeeinrichtungen, insbesondere HzE-Träger und Rebus sollen einbezogen werden. Durch Elternarbeit und Kontakt ins Lebensumfeld soll die Arbeit mit den Jungen in den Schulen sowie in den Familien bekannt werden. Eine erreichte Verhaltensänderung der Jungen muss auch dort zur Kenntnis genommen, unterstützt und honoriert werden.

Die Teilnahme an der Jungengruppe erfolgt, wenn sich neben den Eltern und Pädagogen der Junge selbst auch dazu entschließt, wenn er nach einer Probezeit motiviert ist, die Termine verbindlich wahrzunehmen. Dieses Prinzip bewährte sich in der Projektarbeit der Jungengruppe Starladin.   

Star2 kann auch eine Einstiegsphase darstellen, mit der Möglichkeit im weiteren Verlauf in die Jungengruppe Starladin zu wechseln(gleicher Ort, dieselben Betreuer…).

Jörn Stronkowski, Jolf Berghaus, Andreas „Andy“ Gillert - Tel.: 040 / 673 795 12