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Startloch *
Schimmelreiterweg 1 * 22149 Hamburg * Tel.: 040 / 672 19 09
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vorneweg Zunächst zu dem prahlerisch, provozierenden Motto, dass unsere dreißigjährige Existenz so trefflich auf ein Formel bringt. Wir wären halt keine echten Startlocher, wenn unser Motto 30 Jahre Bescheidenheit hieße. Uns mit „30 Jahre am Rande“ oder „30 Jahre Mut der Verzweifelten“ die Motivation für die nächsten 30 Jahre zu rauben, kann unser Interesse nicht sein. Obgleich sich auch diese Mottos als Überschriften für Teile unserer Geschichte durchaus eigneten. „Was heißt hier vorneweg“, fragt uns der Neider, „ was gibt es denn bei Euch so Tolles?“ Also, da wären unsre Jugendlichen, die Ehrenamtlichen Helfer, der Vorstand, die Gründungsmitglieder, unsere Sponsoren, unsere Protagonisten aus Politik und Verwaltung, unser ehemaliges und aktuelles Personal unsere Räumlichkeiten und unser Konzept. Vorneweg hieß für einige von uns allerdings auch mal ein paar kräftige Ohrfeigen zu kassieren und das wie sich nachlesen lässt zu auch noch zu Unrecht. Natürlich waren und sind wir bis heute auch dabei –und zwar vorneweg- wenn es darum geht sich gemeinsam für unsere Forderungen und Rechte einzusetzen und einrichtungsübergreifende Jugend- und Stadtteilarbeit zu leisten. Zum Fest Im offiziellen Teil wurde durch Worte der Einrichtungsvertreter, Jörn Stronkowski und Petra Hermann begrüßt. Redebeiträge leisteten des weiteren Herr DR Wolfgang Hammer vom Amt für Familie, Jugend und Sozialordnung, Herr Volker de Vries dem Wandsbeker Jugend- und Sozialdezernenten, Frau Gudrun Moritz, Rahlstedts Ortsamtsleiterin und Herr Andreas Fischer-Happel, der Regionalleiter unseres Jugendamtes. Das Angebot für Kinder umfasste den Auftritt von Hektor dem Gaukler, der eine dreiviertel Stunde mit kleinen Zaubertricks und Luftballonskulpturen zu begeistern wusste. Zum Toben gabs eine Hüpfburg und um dem sportlichen Ehrgeiz zu genügen, konnten Kinder und Jugendliche in einem Bungee-Run – Element, gebremst durch ein starkes Gummiseil jeweils mit einem Partner um die Wette laufen. Hatte man das Ziel erreicht zog das Gummiseil die Kontrahenten auf der gepolsterte Laufstrecke zurück. So konnte der eigene Kraftaufwand mittels Bungee-Effekt für das beliebte „Kribbelgefühl“ im Körper sorgen, welches den jungen Gästen neben dem Wettkampfcharakter offensichtlich sehr viel Freude bereitete. Der Freude an Bewegung konnte des weiteren auch auf unserer Skateranlage nachgekommen werden, hier konnte außer der typischen Nutzung der Skateelemente, die Geschicklichkeit durch jede Menge Tret- und Fahrmobile aus der Baui Rahlstedt - Ost Spielmobilkiste erprobt werden. Dem Wunsch sich zu maskieren oder einfach nur optische Effekte an sich auszuprobieren kam unsere Angebote Schminken, Henna Tattoos und Rastazöpfe flechten entgegen. Auf unserer Open-Air-Bühne präsentierten sich von 13-22 h diverse Künstler. Der Nachmittagsblock wurde von in Hamburg bereits bekannteren Rap – Bands, sowie unsren hauseigenen Rap-Bands und Breakdancern gestaltet. Die Startloch- Noriverdance- Crew sowie die Rapper der Mojos machten Ihren ersten Auftritt und bekamen einen Riesenapplaus für eine tolle Performance. Ab frühem Abend waren es dann ehemalige und aktuelle Startlochgrößen die von Pop über Rock und Metall bis Punkrock aufspielten. Den Abschluss bis etwa 22 h machte dann die Hamburger Punkband Rubberslime die bereits Anfang der achtziger Jahre erheblichen Einfluss auf die damalige Startloch Musikszene ausübte. Anschließend spielten noch zwei Life – Bands im Veranstaltungsraum, die gegen 0.30 vom Sound der 70er und 80er Jahre durch DJ Bernd Burnt abgelöst wurden. Insgesamt performtenen von 13.00- 0.30 Uhr, fünfzehn verschiedene Live – Acts auf zwei Bühnen, die eine solide Planung und eine stringenten, disziplinierte Durchführung erforderlich machte. Dies verdanken wir der guten Teamfähigkeit der Bands, Tontechniker und Organisatoren, die beim Auf- und Abbau, sowie bei der Gestellung Ihres Equipment einen phantastischen Einsatz zeigten. Das Programm verlief trotz einer erheblichen Verstopfung im sanitären Bereich, die den Besuch der Toiletten von 16 – 19h in Haus 3 erforderlich machten ( deswegen mussten wir die schmuddeligen Üraumtoiletten noch präsentieren), dank des tollen Wetters, der guten Planung und der Mithilfe zahlreicher engagierter, ehrenamtlicher Helfer reibungslos. Von den mehr als 300 Besuchern des Festes bekamen wir über den Ablauf des Festes, die Qualität der Angebote und über die verbraucherfreundliche Preisgestaltung zahlreiche positive Rückmeldungen. Für viele Familien aus Rahlstedt-Ost und Großlohe war es ein attraktives Fest bei dem jede Altersgruppe seine Highlights hatte und die Küche zu Hause kalt bleiben konnte. Die Haushaltskasse musste, insbesondere im Vergleich zu anderen Rahlstedter Festivitäten, höchstens im erträglichen Maße belastet werden. Das kostengünstiges Angebot für Speisen und Getränke, deren Verkauf keine Gewinne erzielte, half uns die Künstler und Helfer zu verköstigen. Für die Helfer ohnehin, aber auch viele der Künstler der einzige Lohn für Ihre Mühen bzw. für uns die einzige Möglichkeit deren Leistung anzuerkennen. Flyer und Plakate, sowie eine Ankündigung im Rahlstedter Rundblick sorgten im Vorfeld für die Verbreitung im Stadtteil. Eine Nachberichterstattung ist uns ebf. seitens des Rahlstedter Rundblicks und des Rahlstedter Wochenblattes angekündigt worden.
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