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Hip-Hop-Kultur im Startloch |
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HipHop Battle 2009 in Kooperation mit der HipHop Akademie Hamburg |
| HipHop Day@Startloch am 03.03.2010 |
| HipHop Battle mit der HipHop Akademie am 02.06.2010 ab 17:00 Uhr |
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Neben Techno ist HipHop die Jugendkultur der westlichen Welt. Techno hatte im Startloch trotz vereinzelter Raves und zeitweisen Auflebens beim Rahlstedt - Move, im Startloch nie den Stellenwert den die HipHop-Kultur erreichte. 1993 fand die erste HipHop Jam statt, während Graffitis schon seit einiger Zeit ihren Niederschlag an unseren Außenwänden erfuhren. Hatten diese Wandmalereien in den 70er und 80er Jahren bei unserer Gründergeneration und den nachfolgenden Punks noch politische Parolen zum Inhalt, die eine mehr oder weniger klare Protest-Aussage oder Zielrichtung erkennen ließen, sind es nun "tags" aus stilisierten kurzen Namensschriftzügen, die zu Bildbestandteilen und Bildern ausgeformt werden. Für seinen authentischen Einblick in die Bedeutung von Graffiti, auch hinsichtlich des Startloch als Lokation für legale Sprühaktionen, danken wir Philipp K., einem langjährigen Graffiti Sprüher und Startlochfan aus Hamburg. Mitte der Achtziger Jahre "schwappte" aus New York die HipHop-Welle fernab von frauenfeindlichen Texten und Zuhältergetue in Musikvideos nach Deutschland über. Eine Begleiterscheinung der HipHop Kultur ist Graffiti. Was für die einen als hässliches Gekritzel auf Wänden und Zügen wahrgenommen wird, ist für andere ein Lifestyle oder auch Kunst. Die Geschmäcker bezüglich des Sprühens sind sehr weit gefächert. Dennoch ist es knapp zwanzig Jahre später Bestandteil des Alltag und auch allgegenwärtig. Was vor
Jahrtausenden Höhlenmalerei war ist heutzutage eine Form von Werbung.
Werbung? fragt sich sicherlich der ein oder andere. Aber es ist Tatsache.
Sprüher machen Werbung für sich selbst als vereinzelte Personen. Und dies an
den ungewöhnlichsten Orten. So werden z.B. seit Jahren Züge besprüht oder
auch andere Flächen. Und warum? Um zu zeigen das man dort war oder um seinen
Namen auf Zügen durch die ganze Stadt fahren zu sehen. Ob das so in Ordnung
ist, liegt im Auge des Betrachters. Laut Gesetz Sachbeschädigung, laut
Sprüher in Ordnung....jeder muss sich seine eigene Meinung zu diesem Thema
machen. Aber fernab vom illegalen gibt es ja noch zum Glück vereinzelte
Wände auf denen legal gesprüht werden darf. Schade allerdings ist die Tatsache, dass einige Anwohner immer noch nicht realisiert haben, dass es vollkommen legitim ist im Startloch zu sprühen. So kommt es ab und zu vor, dass die Gesetzeshüter auf der Matte stehen und sich für die Personalien der einzelnen Sprüher interessieren. Dies passiert zwar nicht häufig, aber es wird laut Gesetz ja schon eine Menge gegen Sprüher getan. Dementsprechend sollte ein Sprüher, der sich schon dafür entscheidet , legal am Startloch zu malen dort auch bitte seine Ruhe vor Pauschalstrafen, Wärmebildhubschraubern und dem ganzen anderen Schwachsinn haben. Oder denkt jemand ernsthaft, dass sich ein Sprüher am Tage dort hinstellen würde um stundenlang sein illegales Bild zu malen? Nicht ernsthaft oder? Ganz im Gegenteil: Das Startloch bietet den Sprühern die Möglichkeit sich im Rahmen der Legalität frei zu entfalten und trägt so dazu bei, dass weniger unerlaubt irgendetwas lackiert wird. Philipp K. Wir wollen Jugendlichen eine Alternative zu illegalen Sprühaktionen ermöglichen um so einen Beitrag zur Entkriminalisierung und Reduzierung zivilrechtlicher Folgen zu leisten. Das Startloch knüpft an den positiven Werten, Normen und integrationsfördernden Komponenten der HipHop-Kultur an und fördert die kreativen und entwicklungsfördernden Potentiale der künstlerischen Ausdrucksformen dieser Szene. Dazu gehören außer legalem Graffiti auch: "DJing", "Breakdance" (akrobatischer Tanzstil) und "Rap"( Sprechgesang über Musikkollagen der DJ’s, ursprünglich mit Texten über den Alltag im Ghetto ). So hat kürzlich unsere Veranstaltung „Rap Battle 2003“, diese Veranstaltung wurde von über 100 zahlenden Gästen besucht, für frische HipHop -Impulse im Startloch gesorgt. In den Musikübungsräumen bekamen Rock- und Metall Konkurrenz von Nachwuchsrappern aus dem eigenen Hause. Es wurde an Beats und Rhymes für einen Auftritt bei der Veranstaltung gebastelt, es entstanden neue Bands und diverse Jams und es lockte viele kreative HipHopper ins Startloch. Seit 2005 gibt es den Freestyle Friday als offenen Treffpunkt für alle Freunde der Life-Rapmusik. Freestyle Friday von Philip Martini, RapMotor aus dem Startloch Der erste Freitag im Monat sollte es sein um jungen Talenten eine Möglichkeit zu bieten sich zu präsentieren, auszutauschen oder einfach nur zu „jamen“. War es dann irgendwie nicht immer, „aber eyh“ wen interessiert das schon. Ein weiterer Motivationsfaktor für den „FF“ war, das nicht die selben drei Jungs die Möglichkeit ergreifen würden, die sowieso jeden Dienstag mit mir, mal mehr mal weniger rappten. Gehofft hatte ich das wir ein Stammpublikum heranziehen könnten das jeden Termin wahrnimmt um wirklich was zu machen, wie ich sagen würde „um zu stylen“. An den ersten Freitagen war auch gute Stimmung und meine Hoffnung fast erfüllt wir konnten einige gute Raps hören und sogar einer Handvoll Beinen beim Breaken zugucken. Fazit. Mit den Erfahrungen in Sachen Werbung oder Aufbau (da sind wir noch steigerungsfähig) an die nächsten Freitage rangehen und das beste draus machen. Ich hoffe das viele kommen werden ob sowieso vor Ort oder nicht und vor allem das auch einige wieder kommen, außer ihr wollt mich wieder zehn Minuten dicht labern das ich euch ein Bier von nebenan holen soll. Na ja bis Freitag dann! Freestyle Friday von Rocking Frank Einlass ist um 19 Uhr und die folgenden fast 5 Stunden steppt der Bär. Trotz der Tatsache, dass bisher fast nur Mundpropaganda gemacht wurde, ist es die Abende über erstaunlich gut gefüllt. Jugendliche der unterschiedlichsten Altersstufen begehren Einlass und werden mit lauten Beats und die krassesten Rap -Skills aus fucking Rio Rahlstedt bestens unterhalten. Die Stimmung ist ob der breit gefächerten Altersstufen schön friedlich und ausgelassen. Viele wollen mal kurz an das Mikro und zeigen, dass er und nur er die wahre Reinkarnation von TUPAC ist. Schön ist dann für mich den Techniksupervisor, dass es Lautstärkeregler gibt! Hier trauten sich neben den Startlochrappern, diversen Gaststars aus anderen Jugendzentren, auch Lukas und seine Breakdance-Crew auf die Tanzfläche, die Veranstaltung ist also obendrein voll populär auf Tanzbär angelegt. Sie zeigten erstaunlich bewegungsfreudige Showeinlagen zum Sprechgesang nebst Plattendreherei. Zu diesem Zeitpunkt gab es keinen wirklichen Platz mehr für eventuelle Zuschauer, da es schlicht und ergreifend viel zu voll war. Schönes Ding das!!! Aber Überraschungen gab es auch. Standen da wirklich auch singende Mädchen...äh sorry, „chicks“ natürlich, auf den Brettern die die Welt bedeuten??? Ja es war wirklich so und gut waren sie auch noch. Also hier die Ansage an alle männlichen Mikro-Rost-Verursacher: THE GIRLS ARE BACK IN TOWN. Und die Zeit wurde häufig auch noch überzogen, was aber bei diesem enormen Entertainment- Faktor absolut in Ordnung geht. See you on FREESTYLE FRIDAY. Über die Jahre gab es zahlreiche Breakdancegruppen und -battles die oft weit über 50 Jugendliche zum regelmäßigen Treffen im Startlochveranstaltungsraum zusammenführte. Aktuell gibt es eine Breakdancegruppe, die u.a. für einen Auftritt anlässlich unseres 30jährigen Jubiläums trainieren
Eine Menge mehr darüber gibt es auch bei Streetlife e.V.
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